Soziales Engagement

Obdachlosigkeit in Deutschland

Dokumentarfilm über obdachlose Familien
von Katrin Wegner

ZDF – Sendung: Doku 37 Grad
mit Doris Ostermeier-Schwaneberg

Obdachlosigkeit in Deutschland ZDF 37 Grad - Bild 1

Zuhause gesucht – Wohnungslose Familien in Deutschland

Die Filmemacherin Katrin Wegner hatte jüngst einen Dokumentarfilm über wohnungslose deutsche Familien in Deutschland gedreht.
Am 6. Oktober 2020 sendete das ZDF die Dokusendung 37 Grad.

Mehr als 3 Mio. Menschen haben den Film gesehen und die Reaktionen waren überwältigend. Tausende Zuschriften hatte die Redaktion zu bearbeiten, – auch Doris Ostermeier-Schwaneberg (OSTERMEIER Real Estate Investments) bekam zahlreiche Leserbriefe aufgrund ihrer Hilfe.

Die Berichte der Schicksalsgeschichten gingen ans Herz und dem Zuschauer wird bewusst, welche große Tragik sich in unserem wohlhabenden Deutschland abspielt. Aufgrund des aktuellen großen Wohnungsmangels kann die Obdachlosigkeit jeden treffen, – ob schuldhaft oder nicht.

Obdachlosigkeit in Deutschland ZDF 37 Grad - Bild 2

Familie P. wohnte mit Kind Deniz im Obachlosenheim auf 18 qm Fläche. Nach dem Verlust ihrer Wohnung verloren sie auch ihr gesamtes Hab und Gut. Geblieben sind wenig Spielsachen, Kleidung und Küchengeschirr.

Am 12. Oktober wurde Film auf 3sat um 23.45 Uhr wiederholt,
in der Mediathek des ZDF ist die Doku durchweg abrufbar.

Zur ZDF Mediathek

ZDF / Sendung 37° – Autorin Katrin Wegner über ihren Film:
Hauptsache, ein Dach über dem Kopf

„Schon zwei Monate Mietrückstand reichen aus, um die Wohnung zu verlieren. Im Oktober 2019 landete Petra P. mit ihrem achtjährigen Sohn Deniz und ihrer schwer kranken Mutter im Wohnheim. Auf 18 Quadratmetern leben sie zu dritt, das entspricht ungefähr der Größe von vier Tischtennisplatten. Und doch ist es für sie erst einmal viel: „Wir haben ein Zimmer, das ist besser, als auf der Straße zu leben.“

„37°“ begleitet die Familie über sechs Monate im Wohnungslosenheim, in dem sie sich mit acht anderen wohnungslosen Familien Küche, Toilette und Dusche auf der Etage teilt. Privatsphäre gibt es nicht. Und was als Übergangslösung für wenige Wochen gedacht war, wird für Petra und ihre Familie schnell zu einer Sackgasse: „Wir haben schon 34 Wohnungsabsagen bekommen. Mit einem schlechten SCHUFA-Eintrag haben wir einfach keine Chance.“ Nur ein Vermieter mit Herz könnte ihnen und vor allem dem achtjährigen Deniz noch eine Zukunft geben.“

Obdachlosigkeit in Deutschland ZDF 37 Grad - Bild 3

Ein Hoffnungsschimmer für Mutter Peter P. Auf dem Weg zur Wohnungsbesichtigung mit Doris Ostermeier-Schwaneberg.

KINDER LEIDEN BESONDERS UNTER DER SITUATION

„Petra und ihre Familie würden heute noch im Wohnheim leben, wahrscheinlich auch noch die nächsten paar Jahre, wenn sie nicht mit viel Glück auf die Maklerin Doris Ostermeier gestoßen wären, die Mitgefühl zeigte und sich zum Wohl des achtjährigen Deniz einsetzte.

Der Vermieter gab der Familie trotz schlechter Schufa eine Chance, weil er es aus seinem Bekanntenkreis kannte, tief zu fallen und nur durch eine zweite Chance wieder hoch zu kommen.
Seitdem Deniz wieder ein eigenes Bett hat, sein eigenes Zimmer, lebt er auf, hat viele Freunde in seiner neuen Schule gefunden, lernt rasant schnell lesen und schreiben. All das war in der Zeit der Wohnungslosigkeit blockiert. Denn gerade die Kinder leiden besonders unter der Situation.“

Text: Katrin Wegner – Filmregisseurin –

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Wohnungsbesichtigung mit Petra P. und ihrem 8-jährigen Sohn Deniz

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Die Freude ist groß. Bereit zum Einzug in die neue Wohnung mit den wenigen Habseligkeiten.

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…….der erste Schritt in die neue Wohnung

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Schlüssel- und Wohnungsübergabe – Geschafft !

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Wer darf heute zuerst baden?

Ein Happy End !

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Am Tage des Einzugs in die neue Wohnung noch schnell ein Foto mit der Filmemacherin und Regisseurin Katrin Wegner, dem Kamerateam,
Doris Ostermeier-Schwaneberg und dem kleinen Deniz

VIELEN DANK AN DEN VERMIETER MIT HERZ !

Wir unterstützen

SEA SHEPHERD

mit ihren Umwelt- und Tierschutzaktionen !

Schützen auch Sie unsere Ozeane und ihre Bewohner vor
Ausbeutung, Mord, grausamen Abschlachtungen und Verschmutzung.

Wenn die Wale und Haie sterben, stirbt auch unser Planet!
Stirbt unser Ökosystem in den Weltmeeren, stirbt unser Planet, – und wir mit ihm!

Sea Shepherd

Tierschützer und japanische Walfänger kollidieren
(Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

Sea Shepherd Walfänger I
Sea Shepherd Walfänger II

DIE GESCHICHTE VON SEA SHEPHERD

Captain Paul Watson gründete 1977 die Sea Shepherd Conservation Society, eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten von Wildtieren und Meeressäuger in den Weltmeeren zu beenden.

Sea Shepherds Reise zu einer der effektivsten Meeresschutzorganisationen, die sich durch direkte Aktion auszeichnet, begann mit nur einem Schiff.
Unser erstes Schiff war ein Schleppnetzschiff, das in Großbritannien registriert war und den treffenden Namen SEA SHEPHERD trug. Ihre Hauptaufgabe war das Rammen und Beschädigen des illegalen Walfangschiffs SIERRA. Die Kampagne war Sea Shepherds erstes direktes Eingreifen und hatte den Fokus darauf gelegt, die SIERRA ausfindig zu machen und stillzulegen. Captain Paul Watson versenkte das Schiff am Ende lieber, anstatt es in die Hände der Piraten-Walfänger geraten zu lassen.

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Die Mission des Tierschutzvereins Sea Shepherd und ihre Erfolge

Wie der Name schon sagt, geht es der Organisation der „Meereshirten“ um die Ozeane und ihre Bewohner. „Extinction is forever“ – das wollen sie stoppen. Das Motto ist simpel und klar: „For the Oceans!“ Dabei beruft die NGO sich auf die UN Weltcharta für die Natur, die im November 1982 verabschiedet wurde.

Hauptsächlich engagiert sich Sea Shepherd gegen Walfang, Robbenjagd und Delfinjagd, für den Schutz von Haien, gegen den illegalen Einsatz von Treibnetzen, illegales Wildern im Ozean und illegalen Lachsfang. Die Flotte besteht aus neun Schiffen mit Namen wie Ocean Warrior, Brigitte Bardot, Bob Barker oder Steve Irwin.

In der Geschichte der NGO war schon alles dabei: Rammaktionen gegen illegale Walfänger, Schiffe versenken (meist im Hafen), Auseinandersetzungen mit der Marine, von Feuerwaffen beschossen werden, Treibnetze und Langleinen zerstören. Freiwillige Crewmitglieder setzen sich weltweit für die schutzlosen Meeresbewohner ein.

Die Meereshirten machen sich direkt an die Lösung des Problems

Idealisten werden ja oft als Träumer abgetan. Man könne ja eh nichts tun, die anderen täten ja auch nichts.
Nur an Neujahr traut sich jeder mal kurz, sich etwas vorzunehmen. Sea Shepherd macht sich lieber direkt an die Lösung,
denn „Wenn die Ozeane sterben, sterben wir“. Sie handeln, wo andere zusehen und leben ihre Idee von Gut und Böse.
Quelle: Polarstern-Energie.de